Leobener Künstlerinnen stellen aus 2.0

Neue Ausstellung in der Galerie der Kunsthalle Leoben.

Leoben, 16.02.2026

Gruppenbild

V.l.n.r.: Bgm. Kurt Wallner, Kuratorin Susanne Leitner-Böchzelt, Annegret Liebminger, Manuela Marl-Stranimaier, Venus Vahdat, Elke Wihsounig und Kulturref. Johannes Gsaxner; Bild: leopress

Die Ausstellung „Leobener Künstlerinnen stellen aus 2.0“ zeigt von 18. Februar bis 27. März 2026 im KulturQuartier Leoben die Vielfalt zeitgenössischer Kunst aus der Region. Vier Künstlerinnen präsentieren unterschiedliche Zugänge zwischen Malerei, Grafik, Fotografie und experimentellen Materialarbeiten – und geben Einblick in sehr persönliche wie gesellschaftliche Themen.

Annegret Liebminger verbindet Malerei und Skulptur und arbeitet mit unterschiedlichen Materialien sowie kontrastreicher Farbgebung. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit Frauenthemen auseinander und arbeitet Teile der Bilder reliefartig heraus. In aktuellen Arbeiten nimmt sie Motive aus Film und Comics gekonnt in alte Bilder hinein.

Manuela Marl-Stranimaier arbeitet im Bereich der gegenständlichen Malerei und Grafik. Ihr Portfolio umfasst Porträts, Karikaturen, Wandmalereien und Buchillustrationen. In der Ausstellung zeigt sie Arbeiten aus diesem breiten künstlerischen Spektrum und hat auch Mappen mit weiteren Werken aufgelegt, die von den Besucher:innen betrachtet werden können.

Venus Vahdat arbeitet in den Bereichen Malerei, Fotografie und Grafikdesign. Ihre Arbeiten entstehen gegenständlich, grafisch mit kalligrafischen Elementen sowie abstrakt. In der Ausstellung zeigt sie abstrakte Werke, die sich teilweise auch auf die aktuelle Situation in ihrem Herkunftsland Iran beziehen.

Elke Wihsounig arbeitet mit Naturmaterialien wie Kalk, Marmormehl, Kreide, Lehm und Baumaterialien. Für die Ausstellung entstanden neue Arbeiten unter Einbeziehung regionaler Materialien, unter anderem von Kohle aus dem ehemaligen Bergbau Seegraben, die in zerriebener Form als Malmaterial verwendet wurde.

Bürgermeister Kurt Wallner betonte anlässlich der Eröffnung, „dass die Ausstellung die Lebendigkeit und Vielfalt der regionalen Kunstszene sichtbar macht und einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt leistet.“ Kulturreferent Johannes Gsaxner ergänzte, „dass es die schöne Aufgabe des Kunstforums Leoben ist, Künstlerinnen Raum und Sichtbarkeit zu geben und so neue Perspektiven für Kunst in Leoben zu schaffen.“

Die Ausstellung ist geöffnet Dienstag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 Uhr sowie Samstag von 10:00 bis 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Lust auf Le(o)bens­kul­tur

Die Stadt Leoben lädt gemeinsam mit dem Kunstforum alle Leobenerinnen und Leobener ein, sich inspirieren zu lassen und in den kreativen Austausch zu treten. Das Kunstforum im KulturQuartier ist mittlerweile ein Ort für zahlreiche Kunstrichtungen geworden. Malerei, Fotografie und Plastik sind gleichermaßen bereits thematisiert worden. Ziel des Kunstforums Leoben ist es, der Bevölkerung einen breiten Mix von Kunst und Kultur zu bieten und gleichzeitig Möglichkeiten für neue Inspiration zu schaffen. Die Ausstellung ist Teil der Strategie „Lust auf Le(o)benskultur“, die darauf abzielt, die kulturelle Landschaft der Stadt zu stärken, lokale Talente Präsentationsmöglichkeiten zu bieten und die Sichtbarkeit der lokalen Kunstszene zu stärken.

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