Stadt Leoben setzt auf neues Licht & starke Straßen
Leobens Zentrum wird effizienter, sicherer und zukunftsfit.
Leoben, 02.03.2026
Die robusten Gehäuse und Masten der bestehenden „Novara“-Leuchten blieben erhalten, erneuert wurde ausschließlich das technische Innenleben; Bild: leopress
Mit einer gezielten LED-Umrüstung rund um den Hauptplatz und einem umfassenden Straßenbauprogramm 2026 investiert die Stadtgemeinde Leoben konsequent in ihre bestehende Infrastruktur – technisch auf dem neuesten Stand und wirtschaftlich nachvollziehbar.
„Wir investieren gezielt in jene Infrastruktur, die unsere Stadt im Alltag trägt – von der Beleuchtung am Hauptplatz bis zu stark frequentierten Straßenabschnitten. Die LED-Umrüstung verbessert die Lichtqualität und senkt langfristig den Energieverbrauch. Gleichzeitig sichern wir mit den geplanten Sanierungen die Qualität und Sicherheit unseres Straßenraums für viele Jahre“, betont Bürgermeister Kurt Wallner.
Rund 75 Leuchten in den Fußgängerzonen rund um den Hauptplatz wurden modernisiert. Statt eines Komplettaustauschs entschied sich die Stadt bewusst für eine nachhaltige Lösung: Die robusten Gehäuse und Masten der bestehenden „Novara“-Leuchten bleiben erhalten, erneuert wurde ausschließlich das technische Innenleben. Das bisherige Equipment wurde vollständig ausgebaut und durch moderne LED-Module inklusive Treiber ersetzt. Der eingesetzte Umrüstsatz ermöglicht eine rasche Installation mit wenigen Handgriffen.
Mehr Lichtqualität, weniger Energieverbrauch
Die neuen LED-Module sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung der Wegeflächen. Dies verbessert Orientierung und Sicherheit im öffentlichen Raum und schafft zugleich eine angenehme Atmosphäre im abendlichen Stadtbild. Belastbare Verbrauchsdaten liegen aufgrund der kurzen Betriebsdauer noch nicht vor. Erfahrungsgemäß sind bei LED-Umrüstungen gegenüber konventionellen Systemen Einsparungen von bis zu 60-80 Prozent möglich. Zusätzlich profitieren Gemeinden von einer längeren Lebensdauer der Module, einem reduzierten Wartungsaufwand und einer stabilen Lichtqualität über viele Jahre. Nähere Informationen dazu finden Sie auch unter elektron-austria.at.
Straßenbau 2026: Sanierungen mit Plan
Parallel dazu setzt Leoben 2026 mehrere Schwerpunkte im Straßenbau. Ziel ist es, stark beanspruchte Verkehrsflächen zu erneuern, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Infrastruktur langfristig zu sichern.
Mit der Fertigstellung des Bildungszentrums Fröbelgasse im Sommer 2026 wird auch der umliegende Straßenraum generalsaniert. Die Alois Edlinger-Gasse, die Kohlstattgasse, die Hans Klöpfer-Gasse sowie die Fröbelgasse selbst werden inklusive der Gehsteigbereiche umfassend erneuert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Pestalozzistraße: Der Abschnitt zwischen der Kreuzung Annaberg und der Eisenbahnkreuzung an der Kerpelystraße wird technisch auf den neuesten Stand gebracht. Im Schladnitzgraben wird die Sanierung mit dem dritten Bauabschnitt fortgesetzt.
Mehr Sicherheit für Fußgänger:innen und Sanierung von Bauwerken
Auch in der Innenstadt sind Maßnahmen geplant: Mehrere Gehsteige werden saniert, um Barrierefreiheit und Sicherheit weiter zu verbessern. Darüber hinaus stehen Bauwerke im Fokus. Die Steinbrücke Im Tal wird saniert, im Bereich Neudorfer Straße 14 wird eine Stützmauer instandgesetzt, und die Holzbrücke Maria Kaltenbrunn wird durch den städtischen Wirtschaftshof erneuert.
Ob Beleuchtung oder Straßenraum – die Stadt Leoben modernisiert gezielt. Durch die Weiterentwicklung bestehender Infrastruktur werden Ressourcen geschont, Folgekosten reduziert und gleichzeitig Sicherheit, Aufenthaltsqualität und Funktionalität im öffentlichen Raum nachhaltig verbessert.
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- Referat Medien & Öffentlichkeit: Leiterin des Referats