Sanierung der Gemeindewohnungen

Moderne Ausstattung und regelmäßige Adaptierungen heben den Standard.

Leoben, 06.11.2018

Vertreter der Stadt Leoben mit Wohnungsansichten

v. l.: Leobens Bürgermeister Kurt Wallner, Gerhard Griessacher, Leiter des Referates Liegenschaften, und Vizebürgermeister Wohnungsreferent Maximilian Jäger; Bild: Foto Freisinger

Standard deutlich angehoben

Von den zirka 14.500 Wohnungen in Leoben sind zirka 2.500 Gemeindewohnungen, die von der Stadt vergeben und auch hinsichtlich Sanierung, Adaptierung und Ausstattung betreut werden. Dies liegt in der Obhut des Wohnungsreferenten der Stadt Leoben, Vizebürgermeister Maximilian Jäger: „Durch regelmäßige Sanierungen und Adaptierungen haben wir es erreicht, dass in vielen dieser Wohnungen in den letzten Jahren der Standard deutlich angehoben wurde. Die meisten Wohnungen entsprechen heute der Kategorie A und B. Uns ist es besonders wichtig, dass die Mieter in leistbaren, aber auch dem heutigen Lifestyle entsprechenden Wohnungen leben können.“

Neue Ausstattung und zentrale Wärmeversorgung

Ab sofort erhalten alle zu sanierenden Wohnungen eine neuwertige Ausstattung mit zeitgemäßen, modernen Materialien. Es gibt zwei Ausstattungsvarianten (moderne helle Materialien oder hipp mit dunklen Materialien). Alle derartigen Wohnungen werden mit Heizkörpern an eine zentrale Wärmeversorgung angeschlossen. In den Objekten in Lerchenfeld wird dafür im Keller eine Therme installiert. Dies ist eine Zwischenlösung bis die Stadtwärme den Stadtteil Lerchenfeld aufschließt. Die ersten auf diese Art und Weise sanierten Wohnungen wurden bereits an neue Mieter übergeben. In Gebieten, welche durch die Stadtwärme bereits aufgeschlossen sind, erfolgt der Anschluss direkt an das Stadtwärmenetz.

Neu: Vier-Zimmerwohnungen für Familien

Bei den großen Gemeindewohnungen in den Hochhäusern in Leoben-Judendorf oder in Leoben-Lerchenfeld gibt es Vier-Zimmerwohnungen (drei Schlafräume) neu im Programm. Sie sind für Familien mit zwei Kindern gedacht. Hier haben Interessenten die Möglichkeit, bereits bei der Gestaltung mitzuwirken.

Thermische Sanierung in Judendorf

Im Wohngebiet Leoben-Judendorf wurde mit der thermischen Sanierung der Wohnobjekte begonnen. Diese erfolgt in Form einer vorgehängten Fassade – so wie es in Leoben-Lerchenfeld bereits beim Objekt Schönowitzstraße 2 (buntes Haus) geschehen ist. Es gibt bereits eine einheitliche Farbgestaltung aller Objekte, sodass nach Abschluss aller Sanierungen das Siedlungsgebiet wieder ein attraktives Erscheinungsbild erhält. Es wird versucht, die Kosten der Sanierung durch vorhandene Reserven bzw. die laufenden Mietzinseinnahmen abzudecken, sodass eine Mietzinserhöhung, wenn möglich, nicht notwendig ist.

194 Wohnungen bereits saniert

„In den letzten vier Jahren wurden 194 Wohnungen saniert, dafür wurden rund 4,5 Millionen Euro aufgewendet. Für Wohnhaus-Sanierungen wurden rund 5 Millionen Euro ausgegeben. Für laufende Instandhaltungsarbeiten hat die Stadt Leoben letztes Jahr rund 1,2 Millionen Euro verwendet. An die 40 Wohnungen werden pro Jahr saniert, dafür wendet die Stadt jährlich 1,5 Millionen Euro auf“, informierte Bürgermeister Kurt Wallner.

Wohnungsneubau in Leoben

In den einzelnen Leobener Stadtteilen wird zudem eine Reihe an Bauprojekten von Wohnbaugenossenschaften verwirklicht. Insgesamt werden in den nächsten Jahren an die 260 neue Wohnungen zur Verfügung stehen.

Fotokennung: Foto Freisinger, honorarfrei abzubilden

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MSc
Gerhard Lukasiewicz