Leobener Proleberbrücke mit Spezialkran eingehängt

Ein 600 Tonnen Raupenkran kam dabei zum Einsatz.

Leoben, 24.06.2019

Proleberbrücke

Errichtung der Proleberbrücke 2019; Bild: Foto Freisinger

Neue Proleberbrücke

Heute wurde mit einem speziellen Raupenkran die 70 Tonnen schwere Stahlbrücke der neuen Proleberbrücke eingehängt. Die Brücke weist eine Spannweite von 80 Metern auf und besteht aus sechs Teilen, die zuvor zusammengeschweißt wurden. Getragen wird dieses Element von vier Betonpylonen mit je einem Gewicht von 245 Tonnen. Die Proleberbrücke ist als Geh­ und Radwegbrücke ausgelegt und wird die Prolebersiedlung mit dem Stadtteil Leoben-­Lerchenfeld verbinden. Der spektakuläre Einhub der Proleberbrücke konnte vom südlichen Murufer (Obritzfeldweg, in der Nähe des PSV­Stadions) sehr gut beobachtet werden.

Brücken verbinden

„Brücken verbinden, das gilt nicht nur symbolisch, sondern auch in der Realität, denn wenn die Brücke ganz fertig ist, können sich die Bewohner von Leoben-Lerchenfeld und die Bewohner der Prolebersiedlung bequem auf kurzem Weg treffen“, beschreibt Vizebürgermeister Maximilian Jäger den heutigen Schritt.

Fertigstellung

Ende August 2019 wird die Brücke samt den dazugehörigen Anbindungen fertiggestellt sein. Die Kosten für den Bau belaufen sich auf zirka 2,3 Millionen Euro. Dies wird durch das Land Steiermark gefördert.

Getrennte Spuren

Die neue Geh- und Radwegbrücke aus Stahl wird zwei getrennte Spuren haben. Eine 2,25 Meter breite für den Radweg und eine zwei Meter breite als Gehweg. Beide Spuren werden auch im Gegenverkehr geführt. Von der Prolebersiedlung weg beginnt im Bereich des Miesbachweges eine 50 Meter lange Stahlrampe. Daran schließt die 80 Meter lange Stahlbrücke an, die Anbindung an den Obritzfeldweg (240 m) wird asphaltiert.

Fotokennung: Foto Freisinger, honorarfrei abzubilden

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MSc
Gerhard Lukasiewicz