Im Einsatz für eine saubere Umwelt

Viele freiwillige HelferInnen waren beim Frühjahrsputz in Leoben wieder aktiv mit dabei.

Leoben, 04.05.2018

Gruppenbild der fleißigen MüllsammlerInnen

Die fleißigen HelferInnen bei der Abschlussveranstaltung im ASZ; Bild: leopress/ Dietmaier

April im Zeichen des Frühjahrsputzes

Den ganzen April über wurde in allen Stadtteilen Leobens von vielen freiwilligen Helfern Müll gesammelt. Die große Frühjahrsputzaktion des Landes Steiermark wurde heuer zum 11. Mal durchgeführt und fand ihren Abschluss im Altstoffsammelzentrum Leoben.

Freiwillige Helfer waren aktiv

Mit Handschuhen, Zangen und Sammelsäcken ausgerüstet waren seit 3. April Schulen, Kindergärten, die Feuerwehrjugend Göss, Mitglieder der Serviceclubs Round Table und Lions Club Göss, die Lebenshilfe, Jugend am Werk, die Berg- und Naturwacht, die Montanuniversität sowie zahlreiche Asylwerber in den Stadtgebieten bei der gemeinsamen Sammlung von weggeworfenen Abfällen aktiv.

Rund 950 kg Müll gesammelt

Am Abschlusstag, dem 28. April 2018, waren noch einmal rund 120 Personen unterwegs, die sich danach als kleines Dankeschön im Altstoffsammelzentrum zu einem Imbiss einfanden. „Positiv ist, dass die gesammelte Menge gegenüber den letzten Jahren in etwa gleich geblieben ist“, so Gernot Kreindl, Leiter des Referats Umwelt und Tiefbau der Stadt Leoben. Heuer wurden rund 950 kg Müll gesammelt.

Beitrag zur Erhaltung einer lebenswerten Umwelt

„Leider entsorgen immer noch viel zu viele Menschen ihren Müll in der Natur oder lassen ihren Mist einfach achtlos fallen“, ergänzt Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin Helga Ahrer. Umso erfreulicher ist es, dass sich immer wieder so viele Menschen bereit erklären, in ihrer Freizeit einen freiwilligen Beitrag zur Erhaltung unserer lebenswerten Umwelt zu leisten.

Im Einsatz für Kröten und Frösche

Einer dieser unermüdlichen freiwilligen Helfer ist der Leobener Franz Tüchler. Er kümmert sich seit Jahren um die Kröten und Frösche an der Grenze zwischen Leoben und Proleb und organisiert mit der Straßenverwaltung den Schutzzaun. Zusammen mit Florian Hopfinger sammelt er morgens und abends die Tiere ein und bringt sie zum Teich.

Die Anzahl der Amphibien konnte dadurch in diesem Bereich während der letzten Jahre von zirka 300 auf fast 1000 erhöht werden. In dem Zusammenhang wird auch die Strecke entlang der Proleberstraße gesäubert. Allein in den letzten zwei Wochen wurden zwei Säcke mit Müll befüllt.

Fotokennung: leopress/ Dietmaier, honorarfrei abzubilden

Ansprechpartner für Medien

MSc
Gerhard Lukasiewicz