Gemeinsam durch die Corona-Krise

Die Stadt Leoben lud Vertreter der Einsatzorganisationen zum Erfahrungsaustausch.

Leoben, 22.05.2020

Gruppenbild

v.l: LRR Franz Valland (Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes), ORR Josef Himsl (Bezirksgeschäftsführer des Roten Kreuzes), Einsatzkoordinator Alexander Debeletz, Einsatzleiter DI Felix Zechling (Bergrettung Leoben), Gerhard Lukasiewicz, MSc (Pressechef der Stadt Leoben), Leobens Bürgermeister Kurt Wallner, Doris Stütz (Leiterin Büro des Bürgermeisters), OBRdF Werner Schmidt (Kommandant der Betriebsfeuerwehr voestalpine Donawitz), HBI René Bittner (Kommandant FF Leoben-Göß), HBI DI Gerhard Wurzer (Kommandant FF Leoben-Stadt), Oberst Karl Holzer (Stadt- und Bezirkspolizeikommando Leoben), Mag. Willibald Baumgartner (Leiter der Stabsarbeit), Major Manfred Leitner (Österreichisches Bundesheer, Jägerbataillon 18) und Sanitätsjuristin Mag. Andrea Rieser (Bezirkshauptmannschaft Leoben); Bild: Foto Freisinger

Zusammenarbeit mit den Einsatzorganisationen

In der Bewältigung der COVID-19-Pandemie hat die Stadt Leoben von Anfang an auf Zusammenarbeit mit den Einsatzorganisationen gesetzt. Um Lehren aus der Krise zu ziehen und Verbesserungsvorschläge für künftige Krisenszenarien zu erörtern, wurde nun unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften zum Erfahrungsaustausch in den Gemeinderatssitzungssaal im Rathaus geladen.

Reibungsloser Informationsaustausch

Vertreter des Bundesheeres, des Stadt- und Bezirkspolizeikommandos, der Bezirkshauptmannschaft, des Bereichsfeuerwehrverbandes, der FF Leoben-Stadt, der FF Leoben-Göß, des Roten Kreuzes und der Bergrettung kamen dieser Einladung gerne nach und schilderten die Bewältigung der Corona-bedingten Herausforderungen aus Sicht ihrer Einsatzorganisation. Hervorgestrichen wurde von allen Seiten die gute Zusammenarbeit, der reibungslose Informationsaustausch sowie der Dank an die Leobener Bevölkerung, die sich vorbildlich an die verordneten Maßnahmen gehalten und damit einen großen Beitrag dazu geleistet hat, dass die Fallzahlen im Bezirk Leoben so geringgehalten werden konnten.

Bürgermeister Kurt Wallner und Kommandant Werner Schmidt loben perfektes Zusammenspiel

Bürgermeister Kurt Wallner erläutert: „COVID-19 hat uns alle vor komplett neue Situationen gestellt, für die es keinerlei Erfahrungswerte gab. Der Katastrophenschutz-Vorbereitung durch das Jägerbataillon 18 ist es zu verdanken, dass der Einsatzstab rasch formiert werden konnte und die Handlungsfähigkeit zu jeder Zeit gewährleistet war. Das perfekte Zusammenspiel mit den Einsatzorganisationen hat unsere Arbeit im Krisenstab erleichtert, da wir unser Hauptaugenmerk auf die Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge sowie die Information der Bevölkerung richten konnten.“

Werner Schmidt, Kommandant der Betriebsfeuerwehr voestalpine Donawitz, bekräftigt: „Die Informationsweitergabe seitens der Stadt und die Zusammenarbeit mit den freiwilligen Feuerwehren Leoben-Stadt und Leoben-Göß haben hervorragend funktioniert und wir konnten uns gerade im Hinblick auf die Beschaffung von Schutzausrüstung gegenseitig unterstützen. Profitiert haben wir von den Erkenntnissen, die wir aus der Vogelgrippe-Situation mitnehmen konnten.“

Wertvolle Erfahrungen für kommende Krisenszenarien

Auch im Fall Corona waren sich die Teilnehmer einig, dass die Krise trotz aller damit verbundenen Unsicherheiten auch als Chance gesehen werden müsse, um für kommende Krisenszenarien, die es zweifelsfrei – wenn auch hoffentlich nicht im selben Ausmaß – geben wird, gerüstet zu sein.
Neben dem regelmäßigen Austausch soll künftig verstärktes Augenmerk daraufgelegt werden, die Infrastruktur bzw. die Kommunikationsmittel auf den neuesten Stand der Technik zu bringen, um im erneuten Anlassfall gerüstet zu sein und auf den Erfahrungen aus dieser Krise aufbauen zu können.

Ansprechpartner für Medien

MSc
Gerhard Lukasiewicz