Ausgangsverbot für Asylwerber in Leoben gefordert

Bürgermeister Wallner fordert von den Behörden entsprechende Maßnahmen.

Leoben, 25.03.2020

Außenansicht der ehemalige Baumax-Halle

Ehemalige Baumax-Halle; Bild: leopress

Die Stadt Leoben ist heute, 25.03.2020, vom Bundesministerium für Inneres in Kenntnis gesetzt worden, dass in den nächsten Tagen 150 Asylwerber in die ehemalige baumax-Halle nach Leoben verlegt werden.

Forderung: Personen nur am Gelände der baumax-Halle

In diesem Zusammenhang fordert der Leobener Bürgermeister zum Schutz der Leobener Bevölkerung, dass sich diese Personen ausschließlich auf dem Gelände der baumax-Halle aufzuhalten haben.

„Diese Menschen haben schon ein furchtbares Schicksal hinter sich, indem sie aus ihrer Heimat flüchten mussten und sich nun in Aufnahmelagern aufhalten müssen. Jetzt sollen sie noch weiter in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden; aber das sind derzeit alle Österreicherinnen und Österreicher. Als Bürgermeister ist es meine Pflicht, zuerst auf das Wohl der Leobener Bevölkerung zu achten. Daher fordere ich die zuständigen Behörden auf, Maßnahmen zu ergreifen, damit sich die Flüchtlinge nur auf dem zugewiesenen baumax-Areal in Leoben-Lerchenfeld aufhalten, um jegliches Gesundheitsrisiko von der Leobener Bevölkerung abzuwenden“, so Leobens Bürgermeister Kurt Wallner.

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Gerhard Lukasiewicz